A huge wake-up call

„Europe needs ‚a huge wake-up call‘ on the housing crisis“ so der EU commissioner Dan Jorgensen in einem Interview mit France24.

In Europa sind die Immobilienpreise seit 2015 um 60 % gestiegen, jede*r 10. Europäer*in kann die Miete oder Hypothek nicht pünktlich bezahlen.

„Wenn die Menschen kein Zuhause haben, wenn sie sich nicht das grundlegendste Bedürfnis leisten können, das ein Dach über dem Kopf ist, dann besteht die reale Gefahr, dass sie sich gegen die Demokratie und zu Protesten wenden“, so Jorgensen. Er sieht die Aufgabe der EU Kommission, den Menschen zu helfen, ein gutes Leben zu führen und hierfür staatliche Beihilfen sowie Maßnahmen zur Schaffung von leistbaren Wohnraum – wie im „Affordable housing plan“ ausgearbeitet – einzusetzen. Damit Lehrer*innen, Pfleger*innen etc. dort auch leben können wo sie arbeiten.

Auch gegen Kurzzeitvermietungen soll angekämpft werden. Diese haben sich an einigen Orten in Geldfabriken für die Menschen verwandelt, die die Gebäude besitzen, und verdrängen reguläre Mietverhältnisse.

Auch zum Stopp der Einfuhr von russischem Flüssigerdgas bezieht er Stellung. Hier zum Interview:

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