WBEH 2018 – Frauen im Mittelpunkt

2018 wurden 435 Frauen erhoben, das macht insgesamt 35 % der Gesamtheit aus. Zu 2017 gab es eine Steigerung von 12, 99% der Frauen. Dies ist erheblich, wenn wir bedenken, dass 2018 weniger Personen erfasst wurden als in 2017.

Unter der Berücksichtigung der Kategorien der FEANTSA-Typologie Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit, ungesichertes Wohnen und ungenügendes Wohnen sind Frauen wie folgt betroffen.
Von den von Obdachlosigkeit betroffen Personen, also jene, die die entweder auf der Straße schlafen müssen oder in Notschlafstellen unterkommen sind, sind 31 % Frauen.  Von jenen, die in betreuten Unterkünften, in Krankenoder Kuranstalten, in Klöstern, Kirchen oder Pfarren, in Haftanstalten oder in psychiatrischen Einrichtungen untergebracht und von Wohnungslosigkeit betroffen sind, sind 29 % Frauen. Von den Personen, die unter die Kategorie ungesichertes Wohnen, also jene, die bei Bekannten, in Untermiete, in Pensionszimmern wohnen und von Delogierung bedroht sind, sind 33% Frauen. Von jenen, die von ungenügendes Wohnen, also die von unzumutbaren Wohnsituationen betroffen sind oder in Überbelag leben, sind 60 % Frauen. Unzumutbare Wohnsituationen betreffen überwiegend Asylwerber*innen und Drittstaatenangehörige.

Die Verteilung auf die vier Hauptkategorien ähneln derjenigen von Männern, Frauen müssen prozentuell allerdings deutlich häufiger in ungenügenden Wohnsituationen leben.

Über obdachlose Frauen und spezifisch obdachlose psychisch kranke Frauen erfahren sie mehr in den nächsten Beiträgen.

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