Investitionen in den Sozialbereich: jetzt!

von Mag. Norbert Krammer, VertretungsNetz – Erwachsenenvertretung

Corona hat uns weiterhin fest im Griff: Stündlich Updates, steigende Fallzahlen, Cluster im ganzen Land. Man fragt sich, wie das im Herbst bei der befürchteten zweiten Welle weitergeht.

Natürlich gibt es auch Lichtblicke wie sinkende Mortalitätsraten oder der weiterhin ungebrochene Mut der Mitarbeiter*innen bei Betreuung, Behandlung und Pflege.

Die Bundesregierung investierte bisher Milliarden aus Steuermittel, um Wirtschaftsbereiche abzusichern und von wirtschaftlichen Folgen besonders betroffene Gruppen zu unterstützen. Der systemrelevante Sozialbereich bleibt vorerst Stiefkind. Dabei fehlen hier die nötigen Investitionen, um bereits bestehende Defizite auszugleichen. Zukunftsinvestitionen, um menschenrechtliche Verpflichtungen im Behindertenbereich, der Pflege und für Senior*innen endlich auf Schiene zu bringen, rücken leider nicht in den Mittelpunkt.

Durch erweiterte Angebote im Sozialbereich profitiert die ganze Gesellschaft. Es entstünden neue Arbeitsplätze. Leistbare Hilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen könnten selbstbestimmtes Leben nachhaltig fördern. Die Pflegereform mit verbesserten Arbeitsbedingungen und zukunftsweisenden Angeboten wartet schon lange auf eine Realisierung.

Schnelle Planung und Mut beim Investieren sind dringender denn je gefordert!

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